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Die Füße stellen unser natürliches Körperthermostat dar.
Warme Füße bedeuten im Allgemeinen, daß wir uns wohlfühlen.

Wärmeverteilung mit herkömmlichen Radiatoren

Bei herkömmlichen Heizkörpern sind die Temperaturen am Fußboden vergleichsweise niedrig. Die abgestrahlte Wärme sammelt sich unter der Decke, bis sie abkühlt und zu Boden sinkt. Somit wird die Behaglichkeit als gering und die Temperatur als zu niedrig empfunden.

Um auf diese Weise wärmere Füße zu bekommen, müssten Sie den Raum so stark heizen, dass es Ihrem Kopf zu warm und die Raumluft trocken und stickig werden würde.

Bei Fußbodenheizsystemen wird die Wärme gleichmäßig über den gesamten Fußboden abgegeben. Der Raum wird mit einer Bodentemperatur von 21° - 25°C über eine große Fläche verteilt von unten nach oben sanft erwärmt. Diese komfortable Form des Heizens reduziert den Wärmeverlust des menschlichen Körpers und vermeidet die Überhitzung der Umgebungsluft. Durch den minimalen Temperaturunterschied zwischen Fußboden und Decke werden kaum Allergie auslösende Stoffe aufgewirbelt. Die Schimmelbildung an Wänden oder Decken wird unterbunden und es gibt keine Staubansammlungen wie z.B. an Heizkörpern, die die Atemwege reizen. Deshalb ist ein Bodenbelag z.B. aus Fliesen oder Naturstein, der feucht gewischt werden kann und gleichzeitig auch mit einer Fußbodenheizung die Wärme für den Raum liefert, ohne Staub aufzuwirbeln, ideal geeignet für Menschen mit Asthma- und Allergiebeschwerden. Die Fußbodenheizung gibt die Wärme in Form von gleichmäßiger Niedertemperatur-Strahlung ab und verbessert die Lebensqualität ganz erheblich. Diese sogenannte Strahlungswärme wird vom Menschen als die angenehmste Form von Wärme erachtet. Sie wärmt uns ähnlich sanft und gleichmäßig wie die Sonne.

Wärmeverteilung bei einer Fußbodenheizung

Durch die gleichmäßige und großflächige Wärmeabgabe des Bodens wird die Rauminnentemperatur als subjektiv höher empfunden und die Raumtemperatur kann bei gleichem Wohlbefinden um 2-3° C niedriger gehalten werden als bei herkömmlichen Heizsystemen.

Dies hat eine direkte Energieeinsparung zwischen 12 und 18% zur Folge. Trotzdem können Sie auch im Winter behaglich barfuß laufen.

Wirtschaftlichkeit einer elektrischen Fußbodenheizung

In den mitteleuropäischen Breitengraden, also auch gerade in Deutschland besteht Wärmebedarf aufgrund der unbeständigen Witterung nicht nur in den Wintermonaten, sondern auch in den Übergangszeiten. Um im Frühjahr oder Herbst einen Raum am Morgen und am Abend für zwei bis drei Stunden zu erwärmen, ist es absolut unwirtschaftlich, die zentrale Öl- und Gasheizanlage in Betrieb zu nehmen.

Im Gegensatz dazu können Sie eine intelligent gesteuerte, elektrische Fußbodenheizung gezielt dort installieren, wo Sie sie benötigen und in Betrieb nehmen, wann immer Sie möchten. Sie kann als Vollheizung oder zur zusätzlichen Bodentemperierung installiert werden. Als alleinige Wärmequelle oder zur Unterstützung eines bestehenden Heizsystems kann sie jederzeit und unabhängig in Betrieb genommen werden. Mit dem programmierbaren, digitalen Thermostaten können Sie die Raumtemperatur für die Zeit der Abwesenheit und der Anwesenheit, für Tag und Nacht, für Wochentage und das Wochenende ganz individuell steuern.

Eine elektrische Fußbodenheizung erzeugt behagliche Wärme auf Knopfdruck überall dort, wo Sie sie brauchen und nur solange wie Sie sie brauchen - sparen Sie Energie !

Ein mit unseren TWIN-Heizkabeln aufgebautes Heizsystem kombiniert die Effizienz einer Fußbodenheizung mit der Reaktionsgeschwindigkeit eines Heizkörpers. Eine mit Strom betriebene Fußbodenheizung hat einen Wirkungsgrad von fast 100%, während bei den konventionellen Heizsystemen ein großer Teil der Wärme durch den Transport und Abgase verloren geht.

Gerade in Räumen mit kurzer Nutzungsdauer wie Badezimmern, Hobbyräumen, Hotel- oder Gästezimmern, Ferienwohnungen und Ferienhäusern oder Räumen mit stark schwankenden Klimaverhältnissen wie Wintergärten sind unsere elektrischen Fußbodenheizungen unschlagbar.

Wenn ein elektrisches Fußbodenheizsystem installiert wurde, fallen außer den Stromkosten keine weiteren Kosten an. Es gibt keine Ausgaben für Wartung und Instandhaltung, da die Systeme keinem Verschleiß unterliegen. Sekundäre Kosten wie z. B. Strom für Pumpen und Steuerung wie bei einer Zentralheizung entfallen ebenfalls. Auch die Installationskosten sind im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen günstig, zumal Sie den Grossteil der Installation auch selber machen können.

Zu einem vollständigen Heizkostenvergleich entsprechend der Richtlinie 2067 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) gehören:

  • die Ermittlung des Energiebedarfs (Ermittlung des Wärmebedarfs, Berücksichtigung von heizsystemspezifischen Unterschieden wie Jahresnutzungsgrad und Regelverhalten)
  • die Brennstoffkosten (Kosten für verbrauchte Brennstoffmenge, Zinskosten für die Lagerung der Brennstoffe und die Kosten für die benötigte Hilfsenergie)
  • die Kapitalkosten (Abschreibung, Verzinsung und Instandhaltung je nach Höhe und Lebensdauer der Investitionen für die Heizungsanlage, vor allem für die Wärmeerzeugeranlage bestehend aus Kessel, Brenner, Einrichtungen für die Brennstoffzufuhr, Umwälzpumpen, Regeleinrichtungen, Installation und Montage, aber auch für bauliche Maßnahmen wie Heizraum, Schornstein, Brennstofflagerraum, Öltank, Anschlusskosten sowie nicht zuletzt für die Wärmeverteilung, wozu Rohrleitungen, Armaturen, Heizflächen und deren Montage gehören)
  • die betriebsgebundenen Kosten (Wartung, Schornsteinfegergebühren, Überprüfung des Öltanks, Öltankreinigung, Heizkostenabrechnung) und die sonstigen Kosten (Bedienung und Versicherung).
Verbrauchskosten einer elektrischen Fußbodenheizung

Unsere elektrische Fußbodenheizung kann als alleinige Wärmequelle oder zur Unterstützung eines bestehenden Systems jederzeit und unabhängig in Betrieb genommen werden. Durch den gezielten räumlichen und zeitlichen Einsatz und die Steuerung z.B. durch den programmierbaren digitalen Thermostaten OCC2 lässt sich viel Energie sparen.

Die laufenden Kosten für die Beheizung eines Raumes hängen immer von der Raumgröße, der Nutzungszeit und der Wärmedämmung ab. Während der Aufheizphase arbeitet das Heizsystem mit voller Nennleistung, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Danach benötigt das Heizsystem nur noch einen Bruchteil der Leistung, um die Temperatur zu halten.

Einfacher gesagt - je schneller der Fußboden sich erwärmt, desto geringer sind die Verbrauchskosten. Wenn Sie zusätzlich Ihren Boden mit Isolierplatten ausstatten, können Sie die Aufheizzeit erheblich reduzieren und damit die Verbrauchskosten um bis zu 50% senken.

Viele Menschen vermuten, dass das Betreiben eines elektrischen Fussbodenheizung teurer sein wird als ihre Gas- oder Ölzentralheizung, einfach weil z. B. Gas gegenwärtig günstiger ist als Strom. Das ist allerdings nicht der Fall ...

Schnell ansteigende Brennstoffpreise machen das Heizen mit Strom
billiger als mit Gas oder Öl

Laut Zahlen des Bundesamts für Statistik vom Juli 2008 ist der Gaspreis seit dem Jahr 2000 um 87,3 % gestiegen, der Ölpreis sogar um 173,4 %. Die Kosten für Strom haben sich dagegen nur um 46,8 % erhöht. Die elektrisch Fussbodenheizung unterliegt keinem Verschleiß und hat einen Wirkungsgrad von fast 100 %, während bei der Zentralheizung durch Abgas- und Transportverluste nur ein Teil der in Wärme umgewandelten Energie ankommt. Wenn die Kosten für Anschaffung, Wartung und Ersatz in den Vergleich der Heizsysteme einbezogen werden, sehen die jährlichen Verbrauchskosten für ein elektrisches Fussbodenheizsystem wirklich attraktiv aus.

Unterteilen Sie Ihr Haus in Heizbereiche für eine bessere
Energiekostenkontrolle

Herkömmliche Zentralheizungen sind darauf ausgerichtet, alle Räume Ihres Hauses auf einmal zu versorgen, auch wenn Sie sich nicht darin aufhalten. Die elektrische Fussbodenheizung können Sie dort installieren, wo Sie sie brauchen. Sie kann dann in Betrieb genommen werden, wenn Sie sie brauchen. Sparen Sie Energie durch gezielten Einsatz und eine intelligente Steuerung mit einem digitalen Uhren-Thermostaten.